Mira M. Yang im Gespräch mit Filipa Ramos
Wir freuen uns, Sie am Samstag, 10. Oktober um 16 Uhr zu einem Gespräch zwischen Mira M. Yang und Filipa Ramos einzuladen.
Das Gespräch findet im Kontext der Ausstellung Ensemble von Mira M. Yang statt und geht von den gemeinsamen Interessen von Yang und Ramos an Fragen von Erinnerung, Zeit, Geschichte und Akten des Sehens aus, ebenso wie von ihrer langjährigen Auseinandersetzung mit dem Werk des französischen Filmemachers Chris Marker (1921–2012). Die Ausstellung bietet einen Ausgangspunkt, um das Mehr-als-Menschliche als eine produktive Dimension in Mira M. Yangs jüngstem Werk zu diskutieren: Indem die Arbeiten in Ensemble menschliche Bewegung als eine Partitur bzw. einen Score behandeln, verwischen sie die Grenze zwischen dem Menschlichen und dem Nicht-Menschlichen.
Mira M. Yang ist ein:e in Paris lebende:r Künstler:in. M. Yangs Werk wurde jüngst gezeigt und aufgeführt u.a. an der Manifesta16 Ruhr Bienniale (2026); Busan Biennale, Busan (2026); Bonner Kunstverein, Bonn (2026); King’s Leap, New York (2026); Musée de l’Art et de l’Histoire, Genf (2025); Jüdisches Museum Belgien, Brüssel (2025); Drei, Köln (2025); Klosterruine, Berlin (2024); 15. Gwangju Biennale, Gwangju (2024); IMAI Foundation, Düsseldorf (2024); Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2024); Fondation Fiminco & Frac Île-de-France, Romainville/Paris (2024); CAN Foundation, Seoul (2023); oder Galerie Max Mayer, Düsseldorf (2022). Ein zweites Kapitel von Ensemble, das derzeit in der Kunsthalle Friart Fribourg zu sehen ist, wird im November 2026 in der Fondation Pernod Ricard in Paris präsentiert.
Filipa Ramos, PhD, ist Autorin und Kuratorin. Im Zentrum ihrer langjährigen Forschung steht das Verhältnis von Kunst und Ökologie. Ein besonderes Interesse gilt Tieren und zeitbasierten Medien. Ramos lehrt am Institute Art Gender Nature an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel. Sie ist Kuratorin des Lofoten International Art Festival (2027) und gemeinsam mit Lucia Pietroiusti Ko-Kuratorin der Bergen Assembly (2028). Mit Pietroiusti gründete sie das Festival für Kunst, Geisteswissenschaften und Wissenschaft The Shape of a Circle in the Mind of a Fish (seit 2018). Zu Ramos’ jüngsten Projekten gehören BESTIARI, die katalanische Repräsentation auf der 60. Biennale von Venedig (2024); Songs for the Changing Seasons für die 1. Klima Biennale Wien (2024); sowie die 8. Biennale Gherdëina Persons Personen (2002) (beide gemeinsam mit Pietroiusti). 2021 war sie Ko-Kuratorin von Bodies of Water, der 13. Shanghai Biennale. Ihr jüngstes Buch, The Artist as Ecologist (2025), beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Formen, anhand derer sich zeitgenössische Künstler:innen mit Umweltschutz und Ökologie auseinandersetzen.