Lesungen mit Dorothea Lasky und Kirsty Bell

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Photos: Dorothea Lasky, Albrecht Fuchs

Die Kunsthalle Friart Fribourg lädt Sie am Freitag, 26. Juni um 18:30 Uhr herzlich zu einem Abend mit Lesungen der Schriftstellerinnen Dorothea Lasky und Kirsty Bell ein, der in Zusammenarbeit mit Jason Dodge konzipiert wird.

Jason Dodge gründete 2012 den Poesieverlag Fivehundred places, der regelmässig zeitgenössische Lyrik in einer limitierten Auflage von jeweils 500 Exemplaren herausgibt, darunter Texte von Melissa Buzzeo, CAConrad, Ishion Hutchinson, Ilya Kaminsky, Dorothea Lasky, Bernadette Mayer, Alice Notley, Ariana Reines, Bianca Stone, Julian Talamantez Brolaski und weiteren. Fivehundred places entsteht aus der Überzeugung, dass ein Gedicht seine Leser*innenschaft auch über intime, unvorhersehbare Wege und in unterschiedlichsten Kontexten finden kann, ausserhalb einer konventionellen Verlagsinfrastruktur.

Der Abend in der Kunsthalle entsteht aus dieser anhaltenden Beschäftigung von Jason Dodge mit dem Werk zeitgenössischer Dichter*innen: Mit der Einladung an Dorothea Lasky und Kirsty Bell, ausgewählte Texte in der Kunsthalle vorzustellen, tritt ihr Schreiben in eine poetische Verwandtschaft zu seiner künstlerischen Praxis, wodurch unerwartete Verbindungen zwischen Ausstellung, Texten, Stimmen und ausgestellten Objekten entstehen.

Dorothea Lasky ist eine in New York lebende Dichterin. Sie ist die Autorin von über einem Dutzend Gedicht- und Prosabänden, darunter MEMORY (Semiotext(e)/Silver Press), Mother (Wave Books), The Shining (Wave Books), Animal (Wave Books) und ROME (Liveright/W.W. Norton). Sie ist Herausgeberin von Essays (Essay Press) und Mitherausgeberin von Open the Door: How to Excite Young People About Poetry (McSweeney’s). Ihr Roman Katie erscheint demnächst bei Harper Perennial. Ihre Texte wurden unter anderem in POETRY, The New Yorker, American Poetry Review und The Paris Review veröffentlicht. Derzeit arbeitet sie an einem Buch über Sappho für Columbia University Press. Sie ist Associate Professor for Poetry an der School of the Arts der Columbia University in New York.

Kirsty Bell ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin und Kunstkritikerin. Sie ist die Autorin von The Undercurrents: A Story of Berlin (2022) und The Artist’s House. From Workplace to Artwork (2013). Ihre Kunstkritiken und Essays werden seit 2001 in internationalen Kunstmagazinen, Künstler*innen-Büchern und Ausstellungskatalogen umfangreich veröffentlicht. Ihr nächstes Buch Mother’s Mother erscheint im Frühling 2027 bei Fitzcarraldo Editions.